zins
Der Zins steht für die Kosten
der Finanzierung, er sollte deshalb möglichst niedrig sein.
Berücksichtigt man die meist sechsstellige Höhe einer
Baufinanzierung und die Laufzeit über 20 bis 30 Jahre, wird
schnell deutlich, dass schon ein geringer Zinsunterschied eine
maßgebliche Differenz in der Rückzahlungssumme
ausmachen kann. Deshalb ist ein sorgfältiger Zinsvergleich
unabdingbar, bevor man sich für ein Kreditinstitut
entscheidet.
Zu differenzieren sind der gebundene jährliche Sollzins und der Effektivzins. Der Sollzins ergibt sich aus dem allgemeinen Zinsniveau am Markt sowie in der Regel aus der Höhe des regelmäßigen Einkommens, aus der Beleihung der Immobilie und aus der Länge der Sollzinsbindung. Bei bonitätsabhängiger Festlegung des Zinses fällt er mit zunehmendem Einkommen. Das bedeutet, wer ein eher niedriges monatliches Einkommen hat, muss mit einem vergleichsweise höheren Zins rechnen. Sind die Zinsen der Bank bonitätsunabhängig gestaltet, erhalten Darlehensnehmer mit niedrigem Einkommen den gleichen Zins wie sogenannte Besserverdienende. Die Beleihungshöhe der Immobilie gibt an, mit welcher Summe das Objekt als Sicherheit für die Baufinanzierung herangezogen wird. Je größer der Anteil des Kaufpreises, der als Darlehen aufgenommen werden muss, desto höher ist auch die Beleihung der Immobilie. Entsprechend steigt der Zins mit zunehmender Beleihung. Schließlich wird der Zins auch beeinflusst durch die Länge der Sollzinsbindung. Sie gibt an, wie lange die Bank an die vereinbarten Zinsen gebunden ist ohne diese gemäß dem aktuellen Zinsniveau anpassen zu können. In einer Niedrigzinsphase ist es empfehlenswert, eine lange Sollzinsbindung von zehn oder 15 Jahren zu wählen, wobei der Zins wiederum mit der Länge der Zinsbindung zunimmt.
Der Effektivzins schließlich ergibt sich aus der Höhe des Sollzinses einschließlich der anfallenden Bearbeitungs- und Verwaltungsgebühren. Er wird deshalb höher sein als der eigentliche Sollzins.
So maßgeblich der Zins für eine Hauskauf Finanzierung ist, so sehr sind weitere Kennzahlen einem Finanzierungsvergleich zu berücksichtigen. Ein niedriger Zins ermöglicht in der Regel eine hohe Tilgung. Sie steht für die Summe, mit der das Darlehen pro Jahr zurückgeführt wird. Üblich ist eine anfängliche jährliche Tilgung in Höhe von einem Prozent, sie entspricht einer Darlehenslaufzeit von etwa 33 Jahren. Erlaubt das monatliche Einkommen eine höhere Darlehensrate und eine anfängliche jährliche Tilgungsleistung von zwei Prozent, reduziert sich die Darlehenslaufzeit bereits auf rund 28 Jahre. Deshalb sollte die Tilgung letztlich möglichst hoch angesetzt werden, wobei immer zu beachten ist, dass sie langfristig sicher tragbar ist.
Zu differenzieren sind der gebundene jährliche Sollzins und der Effektivzins. Der Sollzins ergibt sich aus dem allgemeinen Zinsniveau am Markt sowie in der Regel aus der Höhe des regelmäßigen Einkommens, aus der Beleihung der Immobilie und aus der Länge der Sollzinsbindung. Bei bonitätsabhängiger Festlegung des Zinses fällt er mit zunehmendem Einkommen. Das bedeutet, wer ein eher niedriges monatliches Einkommen hat, muss mit einem vergleichsweise höheren Zins rechnen. Sind die Zinsen der Bank bonitätsunabhängig gestaltet, erhalten Darlehensnehmer mit niedrigem Einkommen den gleichen Zins wie sogenannte Besserverdienende. Die Beleihungshöhe der Immobilie gibt an, mit welcher Summe das Objekt als Sicherheit für die Baufinanzierung herangezogen wird. Je größer der Anteil des Kaufpreises, der als Darlehen aufgenommen werden muss, desto höher ist auch die Beleihung der Immobilie. Entsprechend steigt der Zins mit zunehmender Beleihung. Schließlich wird der Zins auch beeinflusst durch die Länge der Sollzinsbindung. Sie gibt an, wie lange die Bank an die vereinbarten Zinsen gebunden ist ohne diese gemäß dem aktuellen Zinsniveau anpassen zu können. In einer Niedrigzinsphase ist es empfehlenswert, eine lange Sollzinsbindung von zehn oder 15 Jahren zu wählen, wobei der Zins wiederum mit der Länge der Zinsbindung zunimmt.
Der Effektivzins schließlich ergibt sich aus der Höhe des Sollzinses einschließlich der anfallenden Bearbeitungs- und Verwaltungsgebühren. Er wird deshalb höher sein als der eigentliche Sollzins.
So maßgeblich der Zins für eine Hauskauf Finanzierung ist, so sehr sind weitere Kennzahlen einem Finanzierungsvergleich zu berücksichtigen. Ein niedriger Zins ermöglicht in der Regel eine hohe Tilgung. Sie steht für die Summe, mit der das Darlehen pro Jahr zurückgeführt wird. Üblich ist eine anfängliche jährliche Tilgung in Höhe von einem Prozent, sie entspricht einer Darlehenslaufzeit von etwa 33 Jahren. Erlaubt das monatliche Einkommen eine höhere Darlehensrate und eine anfängliche jährliche Tilgungsleistung von zwei Prozent, reduziert sich die Darlehenslaufzeit bereits auf rund 28 Jahre. Deshalb sollte die Tilgung letztlich möglichst hoch angesetzt werden, wobei immer zu beachten ist, dass sie langfristig sicher tragbar ist.